Schlaflexikon

Datum:  03.08.2017 07:44:37

Schlafapnoe – Erstaunliche Unterschiede zwischen ihm und ihr

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Circa zwei bis vier Prozent der Deutschen zwischen 30 und 60 Jahren leiden unter der sogenannten obstruktiven Schlafapnoe, einer schlafbezogenen Atmungsstörung. Im höheren Alter steigt der Anteil sogar auf bis zu 50 % an. Damit ist diese Form der Schlafstörung ebenso stark verbreitet wie Diabetes. Jedoch gibt es – wie in so vielen Bereichen unseres Lebens – auch hier Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Was sich hinter Schlafapnoe verbirgt

Allgemein bezeichnet der Begriff „Schlafapnoe“ das kurzzeitige Aussetzen der Atmung während des Schlafens. Werden diese Atmungsaussetzer von einer Blockierung der oberen Atemwege ausgelöst, so spricht man von einer obstruktiven Schlafapnoe. Durch die Verengung der Atemwege wird der Körper nicht mit genug Sauerstoff versorgt, wodurch im Gehirn das Warnsignal ausgelöst wird, intensiver zu atmen. Die Betroffenen wachen davon zwar nicht immer komplett auf, werden jedoch aus ihren Tiefschlafphasen gerissen und schlafen nur noch leicht – sozusagen in ständiger Alarmbereitschaft.
Dass an erholsamen Schlaf unter solchen Umständen kaum zu denken ist, dürfte jedem klar sein. Anhaltende Tagesmüdigkeit ist eine häufige Folge der obstruktiven Schlafapnoe.

Eine Frage der Anatomie

Männer schnarchen häufiger als Frauen. Das behaupten die Damen nicht nur, um laute, unfeine Geräusche während des Schlafens zu leugnen – es stimmt tatsächlich. Unterschiede zwischen Männern und Frauentreten vor allem im jüngeren bis mittleren Erwachsenenalter auf. Ein zentraler Grund hierfür liegt in der unterschiedlichen Anatomie.

Der Gaumen des Mannes ist weicher gebaut und länger als der der meisten Frauen. Seine Zunge ist zudem oft größer und fällt im Schlaf in der Rückenlage leichter zurück. Dadurch kann die Atmung während des Schlafens häufig blockiert werden. Ein weiterer Unterschied ist die Tatsache, dass Männer im Fall zunehmenden Gewichts schneller Fett im Hals- und Brustbereich ansetzen. Die zunehmende Gewebemenge rund um die Atemwege trägt ebenfalls dazu bei, dass die betroffenen Herren nachts Schwierigkeiten mit der gleichmäßigen Atmung bekommen.

Frauen hingegen nehmen anatomisch bedingt vor allem im Bauch- und Hüftbereich zu, was deutlich weniger zu Atemproblemen führt. Mit dem Eintreten der Menopause verstärkt sich die Gefahr, von obstruktiver Schlafapnoe betroffen zu sein, für Frauen jedoch deutlich. Mediziner sehen die Ursache hierbei unter anderem in der Abnahme des Östrogenspiegels.

Hohe Dunkelziffer durch Scham

Schnarchen ist etwas Männliches. Es ist unangenehm, störend und kann die Lautstärke eines vorbeirollenden LKW erreichen – alles andere als feminin und zart. Aufgrund derartiger Ansichten behalten von Schafapnoe betroffene Damen das Problem häufig für sich. Doch diese falsche Scham führt dazu, dass Frauen sich seltener ärztliche Hilfe suchen, um die nächtlichen Atemaussetzer behandeln zu lassen und sich stattdessen still mit schlechtem Schlaf abfinden. Die Folge: Neben anhaltender Tagesmüdigkeit und Antriebslosigkeit zieht die dauerhafte Schlafstörung bei betroffenen Frauen deutlich häufiger als bei Männern eine Depression nach sich.

Medikamente gibt es gegen Schlafapnoe – egal, ob für Männer oder Frauen – derzeit noch nicht. Am effektivsten können Betroffene mit einer speziellen Atemmaske, der sogenannten CPAP-Maske, gegen die drohenden Atemaussetzer vorgehen. Mit ihrer Hilfe gelangt die Luft durch einen leichten Überdruck leichter in die Atemwege.
Bei leichten Formen der Schlafapnoe können Sie mit kleinen Arrangements in Ihrem Alltag bereits selbst tätig werden. So kann beispielsweise das Verzichten auf Rauchen, die Bekämpfung von Übergewicht oder auch das Schlafen in der Seitenlage für etwas Linderung bei Atembeschwerden sorgen.

Egal, in welcher Schlaflage Sie sich nachts am wohlsten fühlen: Der Rahmen dormabell Innova N ist als Unterfederung für jede Vorliebe bestens geeignet. Ihre Matratze wird über die volle Breite des Rahmens von querlaufenden, elastischen Federleisten getragen und die Gelenke arbeiten so, dass Ihre Körperkonturen optimal gestützt werden. Bei Ihrem dormabell-Händler finden Sie außerdem weitere verstellbare oder motorisierte Ausführungen. Die geschulten Berater unterstützen Sie gerne bei der Auswahl.
Datum:  07.07.2017 12:28:51

So schädlich kann Leistungsdruck für Ihren Schlaf sein

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Gehören Sie auch zu den Menschen, die ihr Diensttelefon nur schwer zur Seite legen können, abends oder im Urlaub „nur mal kurz“ einen Blick in die Mails werfen oder sogar gänzlich bis Sonnenuntergang im Büro bleiben? Die ständige Leistungsbereitschaft – sei es durch Überstunden, einen hektischen Familienalltag oder das ganztägig genutzte Smartphone – bereitet vielen Deutschen unruhige Nächte. Wer es nicht schafft, zu Hause vom Arbeitsstress abzuschalten, für den wird Schlafstörung kein Fremdwort sein.
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Datum:  18.05.2017 11:58:20

Schlaffördernde Ernährung

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Sie haben immer wieder Probleme damit, nachts Ruhe zu finden und entspannt einzuschlafen? Der Grund hierfür kann unter Umständen in der falschen Ernährung liegen. Wenn Sie Lebensmittel vermeiden, die sich negativ auf ihren Schlaf auswirken und zur richtigen Zeit das Richtige zu sich nehmen, können Sie sich tatsächlich müde essen.
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Datum:  05.05.2017 15:00:22

Was passiert im Schlaflabor?

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Wenn bei andauernden Schlafstörungen keine Behandlung zu helfen scheint und die Ursache der Probleme auch auf anderen Wegen nicht ermittelt werden kann, wird den betroffenen Personen meist eine Untersuchung im Schlaflabor empfohlen. Doch wie läuft diese sogenannte Polysomnographie eigentlich genau ab? Welche Daten werden ermittelt? Und können überhaupt verwertbare Daten erhoben werden, wenn man verkabelt schlafen soll?
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Datum:  18.04.2017 07:28:19

Der selbst vermessene Schlaf – Trend Gesundheits-Apps

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Mobiles Kino, Lexikon, Freundschafts- und Terminmanager: Das Smartphone unterstützt uns schon lange in allen möglichen Bereichen unseres Alltags. Der aktuelle Trend geht nun zur Gesundheits-App. Über 100.000 mobile Helfer rund um Fitness, Medizin und Co. werden aktuell in den Playstores angeboten und versprechen eine einfache Überwachung und Analyse unserer Gesundheit in den eigenen 4 Wänden. Auch Ihr Schlafverhalten – vom Schlafrhythmus über die Schlafdauer bis hin zum nächtlichen Schnarchen – können Sie mit Hilfe verschiedener Apps genauer kontrollieren. Sind diese einfachen Untersuchungen für Zuhause die Zukunft der modernen Schlafforschung.

Was leisten Schlaf-Apps?

Fast jeder dritte Deutsche hat Probleme damit, abends zur Ruhe zu kommen und ohne Unterbrechungen durchschlafen zu können. Schlechte Laune am Morgen und eine geringere Leistungsfähigkeit am Tage sind oft die Folge dieser Schlafprobleme.
Anbieter verschiedenster Schlaf-Apps versprechen den Betroffenen, mittels einfacher Schlafüberwachung und sogar -steuerung endlich erholsam zu schlafen – und zwar ganz ohne komplizierte Untersuchungen im Schlaflabor. Doch kann das funktionieren?

Wer einmal zu Hause ausprobieren möchte, wie effektiv und vor allem genau diese Apps und Hilfsmittel den eigenen Schlaf wirklich untersuchen können, kann auf eine Vielzahl von Möglichkeiten zurückgreifen.
So gibt es beispielsweise spezielle Fitnessarmbänder – auch Wearables genannt – die während des Tragens viele Aktivitäten Ihres Körpers überwachen. Auch der Schlaf soll mit Hilfe der nächtlichen Messung der Herzfrequenz genau untersucht werden können.
Die Schlaf-Apps, welche Sie mit Hilfe Ihres Smartphones nutzen können, funktionieren nur dann, wenn das Handy zum Schlafen mit ins Bett genommen und neben Ihnen positioniert wird. Mittels spezieller Sensoren im Smartphone werden Ihre nächtlichen Bewegungen und Geräusche, wie beispielsweise Schnarchen, registriert. Aus diesen Daten soll nun ein Gesamtbild Ihres Schlafs erstellt werden, das Ihnen einen Überblick über Ihre Schlaf- und Wachphasen verschafft.

Neben der reinen Schlafanalyse gibt es auch Apps, die Ihnen zusätzlich gezielt das Aufwachen und Aufstehen zu erleichtern versprechen. Hierfür wird zunächst ein Zeitfenster festgelegt, in welchem Sie geweckt werden möchten. Mittels der Schlafaufzeichnung ermittelt das Programm nun, wann Sie sich in einer besonders leichten Schlafphase befinden. Die Weckfunktion der App soll dies registrieren und Sie in ebendieser Phase wecken.

Viel Auswahl, wenig Wissenschaftlichkeit

Für viele Menschen wird ein gesundheitsbewusstes Leben immer wichtiger. Wie praktisch scheint es also, sich mit Hilfe der sowieso allgegenwärtigen Smartphones und Fitness-Tracker selbst untersuchen und wohlmöglich therapieren zu können.
Aus medizinischer Sicht jedoch sind die Schlafuntersuchungen mit Hilfe unserer heimischen Geräte nicht ausreichend, um handfeste Diagnosen aufstellen zu können. Wichtige wissenschaftliche Daten der professionelle Schlafanalyse, wie beispielsweise die Hirnströme oder der Sauerstoffgehalt des Blutes, können mit Hilfe der Apps einfach nicht ermittelt werden, wodurch über die eigentliche Schlafqualität keine verlässliche Aussage getroffen werden kann.

In speziellen Tests, bei denen Probanden zeitgleich zur Nutzung verschiedener Schlaf-Apps im Schlaflabor professionell untersucht wurden, ließ sich feststellen, dass nur wenige Applikationen und Fitnessarmbänder ein Schlafbild erstellen konnten, welches sich mit den detaillierten, wissenschaftlichen Messergebnissen der Schlafforscher deckte. Besonders in der Feststellung unterschiedlich tiefer Schlafphasen zeigten die Apps klare Defizite.

Aus medizinischer Sicht liegt der Mehrwert der Schlaf-Apps ausschließlich darin, in länger angelegten Messzeiträumen zu Hause feststellen zu können, ob tatsächlich Schlafprobleme bestehen. Um jedoch deren Art, Ursache und effektivste Behandlung klären zu lassen, sollten Betroffene auch weiterhin auf eine professionelle Untersuchung im Schlaflabor vertrauen.

Auch Ihr Wärmebedarf sollte vermessen werden!

Ein erholsamer Schlaf geht mit vielen unterschiedlichen Faktoren einher. Wer lediglich leichte Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen hat und diese noch nicht als behandlungsbedürftig einstuft, der kann mit verschiedenen Anpassungen zu Hause dafür sorgen, dass sich die Schlafqualität wieder verbessert.
Ein wichtiger Punkt ist hierbei das individuelle Wärme- und Kälteempfinden. Wichtig ist, dass das Mikroklima in der Betthöhle ausgeglichen ist. Die Wärmebildung in den Körperzellen und die Wärmeabgabe an die Umgebung müssen gleich groß sein. Dieser Gleichgewichtszustand wird als thermische Neutralität oder Behaglichkeit bezeichnet.
Überwiegt die Wärmeabgabe an die Umgebung, kommt es zu einem Wärmeverlust, der Körper kühlt ab und Sie frieren. Überwiegt die Wärmebildung im Körper, dann kommt es zu einem Wärmestau.
Um die Zudecke zu ermitteln, die perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt, führen die Spezialisten Ihres dormabell Fachgeschäfts eine individuelle Wärmebedarfsanalyse (WBA) für Sie durch, die in Zusammenarbeit mit dem anerkannten Ergonomie Institut München, Dr. Heidinger, Dr. Jaspert & Dr. Hocke GmbH, kurz EIM, entwickelt wurde. Für die wissenschaftlich ermittelte Wärmeabstufung steht ein perfekt ausgeklügeltes Zudeckenprogramm aus 10 Zudecken für 5 Wärmebedarfsbereiche zur Verfügung. Das Ergebnis: ein optimales Bett, in dem Sie wieder wohlig schlafen werden.

Schlafen Sie auf der “falschen” Bettseite?

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Schlechte Laune am Morgen kann viele Ursachen haben: eine unruhige Nacht, Stress auf der Arbeit oder einfach die große Unlust, früh aufzustehen. Doch kann ebenso die Bettseite, auf der Sie schlafen, Auswirkungen auf Ihr Befinden haben? Laut einer britischen Studie ist das tatsächlich möglich.

In einer Untersuchung mit 1000 Probanden wurden die Teilnehmer unter anderem zu ihrer Zufriedenheit mit ihrem Job, ihrer Beziehung zu Freunden, ihrer morgendlichen Stimmung sowie ihrer jeweiligen Schlaf-Situation befragt. Dabei stellte sich heraus, dass es tatsächlich Unterschiede zwischen Rechts- und Linksschläfern gibt.

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Erholsam schlafen in der Schwangerschaft

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Sind Sie in freudiger Erwartung eines Kindes, dann wird Ihnen besonders viel Schlaf und Entspannung empfohlen. Das ist jedoch oft leichter gesagt als getan. Mit jeder Schwangerschaftswoche wird das erholsame Schlafen zu einer größeren Herausforderung. Die Gedanken drehen sich um die neue Aufgabe, die bald auf Sie zukommen wird und auch die körperlichen Voraussetzungen für eine entspannte Schlafhaltung werden zunehmend komplizierter. Doch mit einigen Tipps können Sie Ihren Körper nachts entlasten und somit auch in der Schwangerschaft bequem und erholsam schlafen.

Sie entscheiden, was für Sie bequem ist

Jeder Mensch hat eine bevorzugte Lage, in der er am besten schlafen kann. Diese Schlafposition ist im Bettenfachhandel ein wichtiger Faktor und wird in die individuelle Anpassung von Bettsystemen und Kissen auf den Kunden stets mit einbezogen.
Für schwangere Frauen gilt wie für jeden anderen Schlafenden auch: Richtig ist das, was Sie als bequem empfinden!
Wer bisher Rücken- oder Bauchschläfer war, muss sich wegen einer Schwangerschaft nicht sofort umgewöhnen. In den ersten Monaten kann diese Schlafposition nach wie vor beibehalten werden, wenn es für Sie weiterhin angenehm ist und Sie ruhig schlafen können. Da es jedoch früher oder später durch den wachsenden Umfang des Bauches und das steigende Gewicht des Kindes in der Bauch- und Rückenlage zu körperlichen Problemen kommen kann, „trainieren“ sich manche Frauen bereits in frühen Phasen der Schwangerschaft die später komfortablere Seitenlage an. Rückenschläferinnen merken spätestens in den finalen Wochen vor der Geburt, dass der größer und schwerer werdende Bauch während des Schlafens auf Gefäße und Organe drückt. An eine erholsame Nachtruhe ist dann nicht mehr zu denken. Liegt die werdende Mutter hingegen auf der linken Seite, so wird weniger Druck auf diese Regionen ausgeübt und der Körper wird allgemein entlastet. Auch für das Kind ist diese Position von Vorteil, da es durch den verbesserten Blutfluss der Mutter in dieser Lage bestmöglich mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt werden kann.

5 Tipps für mehr Erholung in der Schwangerschaft

Jede Schwangerschaft gestaltet sich unterschiedlich, weshalb es schwer ist, allen werdenden Müttern auf die gleiche Weise zu einem ruhigen und erholsamen Schlaf zu verhelfen. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihrer erholsamen Nachtruhe auch während der Schwangerschaft etwas auf die Sprünge helfen können.

1. schlaffördernde Ernährung
Achten Sie bei der letzten Mahlzeit vor dem Zubettgehen darauf, diese circa 2 Stunden vor dem Schlafen einzuplanen und nur leicht Verdauliches zu sich zu nehmen. Ein entspannender Baldriantee kann zusätzlich Ihre Müdigkeit unterstützen und ist während der Schwangerschaft absolut unbedenklich. Auch ein Glas Kirschsaft kann Ihnen beim Einschlafen helfen, da es die Produktion des Schlaf-Hormons Melatonin fördert.

2. die richtige Mischung aus Aktivität und Entspannung
Auch in der Schwangerschaft braucht Ihr Körper genügend Bewegung. Und nach einer Runde Sport oder einem Spaziergang fällt das Einschlafen abends gleich viel leichter. Einen etwas ruhigeren Ausgleich können Sie mit einem warmen Schaumbad schaffen. Badezusätze mit Lavendel wirken sich hierbei positiv auf die Entspannung aus.

3. Massagen
Eine Massage ist nicht nur gut, um einmal abschalten zu können, sondern hilft auch gegen schwangerschaftsbedingte Verspannungen und Schmerzen. Bitten Sie einfach Ihren Partner um eine entspannende Rückenmassage mit ätherischen Ölen und lassen Sie so gemeinsam den Tag ausklingen.

4. optimales Schlafklima
Um erholsam zu schlafen, wird allgemein eine Raumtemperatur von 16-18°C empfohlen. Doch auch das Wärmeempfinden im Bett spielt eine große Rolle, denn bereits kalte Füße können verhindern, dass Sie gut einschlafen. Im dormabell-Fachgeschäft wird die für Sie passende Zudecke direkt aus Ihrem individuellen Wärmebedarf ermittelt, um ein angenehmes Schlafklima zu gewährleisten.

5. das richtige Kopfkissen
Wenn Sie sich bedingt durch die körperlichen Veränderungen in Ihrer Schwangerschaft dafür entscheiden müssen, in der Seitenlage zu schlafen, kann das Nackenstützkissen dormabell Cervical auch in dieser Position dafür sorgen, dass Sie anatomisch richtig liegen und Ihr Nacken bestmöglich gestützt wird. Somit wird eine natürliche Haltung der Halswirbelsäule gesichert und Verspannungen wird effektiv vorgebeugt.
Datum:  23.01.2017 08:12:55

Trends der Schlafmedizin – Wohin führt der Weg?

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Schätzungsweise jeder zehnte Deutsche ist heutzutage von Schlafproblemen betroffen, die einer Behandlung bedürfen. Die stetige Weiterentwicklung im Bereich der Schlafdiagnostik ist für die Medizin daher von großer Bedeutung. Mittlerweile gibt es über 300 zugelassene Schlaflabore in Deutschland, in denen sich Somnologen – Fachärzte für Schlafmedizin – mit der Erkennung und Erforschung der häufigsten Schlafstörungen befassen.
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Unruhiger Schlaf in der Fremde ist Kopfsache

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Wie lange haben Sie darauf gewartet: Sie packen Ihre Koffer, lassen den Alltagsstress hinter sich und machen sich auf den Weg in Ihren wohlverdienten Urlaub. Es erwartet Sie ein eindrucksvolles, unbekanntes Land, ein wunderbares Hotel und dann das: Nach der ersten Nacht im fremden Bett fühlen Sie sich wie gerädert. Doch woran liegt es, dass unser Schlaf in unbekannten Umgebungen häufig deutlich unruhiger ist als Zuhause? Liegt es allein am Jetlag oder spielen hier noch weitere physische Prozesse eine Rolle?

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Kategorie: MatratzenProdukte
Datum:  07.10.2016 13:58:45

Gut beraten: Matratzenkauf im Fachhandel

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Eine neue Generation Start-Ups tritt in den Matratzen-Markt ein: Sie verkaufen ihre Produkte online und werben mit einer Standard-Matratze für alle Bedürfnisse. Kostenlose Lieferung und 100 Tage Rückgabegarantie werden als zusätzliche Services angepriesen. In diesem Blogbeitrag haben wir bereits kritisch Stellung bezogen.
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Kategorie: MatratzenProdukte
Datum:  23.09.2016 14:02:48

Finger weg von Online-Matratzen

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Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Statt lange in verschiedenen Fachgeschäften nach der perfekten Matratze zu suchen und sich durch einen Dschungel undurchschaubarer Fachbegriffe wühlen zu müssen, kann man seine Matratze inzwischen auch einfach online bestellen. Eine neue Generation von Start-Ups wirbt im Internet mit der „Standard-Matratze“, einem Modell, das für alle Schlaftypen geeignet sein soll. Ein paar Klicks – und schon kann man es sich auf der perfekten Matratze gemütlich machen? So einfach ist es nach Ansicht von Medizinern tatsächlich nicht.

Start-Ups versprechen einen Ausweg aus dem Matratzendschungel


Der Matratzenkauf ist häufig kein einfaches Unterfangen. Als "Laie" ist man sich womöglich nicht bewusst, welche Rolle das Material oder der Härtegrad einer Matratze spielt und was es mit den einzelnen Liegezonen auf sich hat - und dabei geht es um eine Entscheidung, die viele Jahre lang Bestand haben soll.

Schlafexperten stehen den neuen Modellen skeptisch gegenüber


Die Experten der Ergonomie, Orthopädie und Schlafforschung sind skeptisch, ob mit einer Standard-Matratze die Bedürfnisse aller Menschen zu erfüllen sind. Dafür gibt es einfach zu viele zu differenzierende Körpertypen: wir unterscheiden uns sowohl hinsichtlich körperlicher Merkmale wie Größe, Gewicht und Körperbau, eventueller Krankheitsbilder und Rückenbeschwerden, als auch hinsichtlich Schlaf- und klimatischer Bedürfnisse. Zusätzlich spielen natürlich auch subjektive Anforderungen und Liegegefühle für eine rückengerechte und gute Matratze eine Rolle.

Ein rückengeschädigter Mann mit drei Bandscheibenvorfällen im HWS- und LWS-Bereich braucht ebenso eine individuelle Bettausstattung, sprich Nackenstützkissen, Matratze und Unterfederung wie eine rückengesunde Frau, die anatomisch völlig anders gebaut ist und damit ganz andere ergonomische und klimatische Anforderungen an ihr Bett hat.

Stiftung Warentest verteilt keine Bestnoten


Erste Testurteile der Stiftung Warentest bestätigen die Sorgen der Mediziner. Bei einem aktuellen Test im August 2016 schnitten drei von sechs der getesteten Start-Up Matratzen mit „ausreichend“ oder gar „mangelhaft“ ab, eine wurde als „befriedigend“ bewertet, während die letzten beiden immerhin ein „gutes“ Testergebnis erhielten. Ähnlich wie die Kritiker aus der Medizin befand auch Stiftung Warentest, dass die Matratzen hinter ihrem Marketingversprechen zurückbleiben. Meist seien die schlecht bewerteten Modelle lediglich für kleine und leichte Personen geeignet, weniger für große und schwere.

Der größte Kritikpunkt bei Stiftung Warentest ist allerdings das aggressive Marketing der Matratzen Start-Ups, mit dem sie auf den Markt drängen und Kunden mit falschen Versprechungen locken wollen.

Mit Sicherheit gut schlafen: auf Matratzen aus dem Fachhandel

Die Testergebnisse und Reaktionen von Fachleuten zeigen: Wer sichergehen will, nachts erholsam zu schlafen, setzt auf Produkte aus dem Fachhandel. Hier können Sie aus einer großen Auswahl verschiedener Modelle genau die Matratze auswählen, die zu Ihrem Körperbau und Ihren Schlafbedürfnissen passt. Durch regelmäßige Produkttests und die Kooperation mit Forschungsinstituten garantieren Ihnen z.B. die dormabell Fachhändler außerdem, dass die Humanverträglichkeit der Matratzen unbedenklich ist und Ihre Ergonomie unterstützt wird.

Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlaf, Matratzen werden in Deutschland im Schnitt nach 13,5 Jahren ausgetauscht. Die Entscheidung für oder gegen eine Matratze ist also eine längerfristige. Es erscheint sinnvoll, auch ausreichend Zeit in den Entscheidungsprozess zu investieren und sich im Fachhandel beraten zu lassen, anstatt nicht haltbaren Marketingversprechen Glauben zu schenken.
Datum:  03.06.2016 14:38:20

Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

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Während manche Menschen sich mit vier Stunden Schlaf pro Nacht zufriedengeben, benötigen andere mindestens das Doppelte, um morgens erholt aus dem Bett steigen zu können – die optimale Schlafdauer, die allgemein für alle Menschen gilt, gibt es also nicht. Es ist lediglich wichtig zu beachten, dass alle lebensnotwendigen physiologischen Prozesse im Körper in der Nacht ablaufen können. Die benötigte Schlaflänge hängt dann zusätzlich von anderen Faktoren ab: so zum Beispiel vom Alter.

Expertengremium bestimmt optimale Schlafdauer verschiedener Altersgruppen


Die National Sleep Foundation (NSF) gibt regelmäßig gemeinsam mit einem Panel aus Experten verschiedener Disziplinen Empfehlungen darüber ab, welche Schlafzeiten sich für Menschen unterschiedlicher Altersstufen am besten eignen. Die Ergebnisse werden nach einer ausführlichen Lektüre von wissenschaftlichen Studien und mehreren Wahlrunden innerhalb des Gremiums beschlossen. Folgende Empfehlungen gibt die NSF für entsprechende Altersgruppen ab:

  • Neugeborene von 0 bis 3 Monaten sollten zwischen 14 und 17 Stunden schlafen, nicht aber weniger als 11 oder mehr als 19 Stunden.

  • Säuglingen von 4 bis 11 Monaten empfehlen die Experten eine Schlafdauer von 12 bis 15 Stunden, während sie diejenige von 10 nicht unter- und die von 18 nicht überbieten sollten.

  • Kleinkinder im Alter von 1 bis 2 Jahren sollten 11 bis 14 Stunden schlafen, nicht weniger als 9 Stunden und nicht mehr als 16.

  • Eine Schlafdauer von 10 bis 13 Stunden wird Vorschulkindern im Alter von 3 bis 5 Jahren empfohlen. Weniger als 8 Stunden und mehr als 14 Stunden der Nachtruhe sind hingegen nicht für diese Altersklasse geeignet.

  • Schulkindern von 6 bis 13 Jahren raten die Experten, 9 bis 11 Stunden zu schlafen. Weniger als 7 und mehr als 11 Stunden sollten sie hingegen nicht im Bett verbringen.

  • Für junge Erwachsene und Erwachsen gilt dieselbe Schlafdauer von 7 bis 9 Stunden. Weniger als 6 Stunden sollten beide Altersklassen nicht schlafen, während junge Erwachsene 11 Stunden nicht überschreiten sollten, gibt es diese Maximalgrenze für Erwachsene nicht mehr.

  • Der letzten Gruppe der älteren Erwachsenen ab 65 Jahren wird nahegelegt, 7 bis 8 Stunden, nicht aber unter 5 oder mehr als 9 Stunden zu schlafen.


Wie erkenne ich meine individuell benötigte Schlafdauer?


Die Ursache, weswegen manche Menschen mehr Schlaf brauchen und andere weniger, wurde wissenschaftlich noch nicht ermittelt. Forscher der University of California in San Francisco untersuchten den Einfluss der Gene auf unser Schlafbedürfnis. Ein Experiment mit einer Mutter und ihrer Tochter, die beide im Gegensatz zum Rest der Familie nur sechs Stunden pro Nacht schliefen, ergab, dass der ähnliche Schlafrhythmus sich unter Umständen mit der Mutation des hDEC2-Gens erklären ließ. In einer weiteren Studie mit Mäusen zeigten die Frühaufsteher unter ihnen dieselbe Mutation auf. Als Beweis für ein mögliches „Kurzschläfer-Gen“ gelte dieses Experiment allerdings nicht, so die Forscher.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seine individuelle Schlafdauer zu bestimmen. So kann man beispielsweise alle paar Tage 15 Minuten später ins Bett gehen als gewohnt, oder man verschiebt seine Aufstehzeit für eine Woche lang um eine Stunde nach vorne und anschließend für eine Woche nach hinten. Für beide Varianten empfiehlt es sich, zur Analyse ein Tagebuch zu führen, in dem man jeweils morgens und abends festhält, wie fit man sich fühlt und wie lange man geschlafen hat. Auch besondere Ereignisse, wie Umgebungswechsel, Stress oder auch schöne Erlebnisse können Sie hier notieren. Ein Vergleich der Einträge gibt Ihnen dann einen Anhaltspunkt dafür, wie lange Sie schlafen sollten.

Wie halte ich diese Schlafdauer am besten ein?


Und was, wenn man sich an seine empfohlene Schlafzeit hält und am nächsten Morgen dennoch nicht erholt ist? Neben verschiedenen Schlafstörungen kann der Auslöser auch ein Bett sein, das nicht an die Bedürfnisse des Schläfers angepasst ist. So kann die Matratze zu hart oder zu weich sein, oder aber nicht die richtige, da der Aufbau oder die Zonierung nicht zum Schläfer passen. Weiterhin kann der Bettrahmen nach vielen Jahren der Benutzung an Stabilität nachlassen, oder gar nicht erst einstellbar sein. Oft bemerken wir solche Unannehmlichkeiten nicht bewusst – und wundern uns, woher die alltägliche Müdigkeit kommt.

Mittels des dormabell MessSystem 2.0 können die Schlafexperten aus dem umfangreichen Programm dormabell Innova genau den Rahmen und die Matratze für Sie bestimmen, die zu Ihnen passen. Der Bettrahmen wird dabei entsprechend Ihrer Angaben zu Körpermaßen und Schlafgewohnheiten auf Sie eingestellt. Die Fachexperten für erholsamen Schlaf stehen Ihnen stets in einem persönlichen Beratungsgespräch mit Rat und Tat zur Seite. Durch die enge Kooperation mit dem eco-INSTITUT ist außerdem gewährleistet, dass Ihr Bett rundum schadstofffrei ist und Sie erholt darin schlafen können. So schaffen Sie eine optimale Basis, um Ihre optimale Schlafdauer einzuhalten.
Datum:  07.03.2016 14:49:33

Was steckt hinter der Frühjahrsmüdigkeit?

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Während im Frühling die Natur wieder aus ihrem Schlaf erwacht, erleben viele Menschen genau das Gegenteil: sie fühlen sich schlapp, antriebslos und niedergeschlagen. Die Diagnose: Frühjahrsmüdigkeit. Doch woher kommt dieses Phänomen und wie lässt sich dagegen vorgehen?
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